Sonntag, 19. Juni 2016

Reisezeit Mai 2016 Thailand Khao Lak zu Beginn der Regenzeit


Reisezeit Mai 2016 

Beginn der Regenzeit

Khao Lak an der Andamanensee Thailand


Khao Lak liegt an der West Küste an der Andamanensee. Hier beginnt die Regenzeit im Mai. Als Monsun werden die Luftströmungen bezeichnet, die halbjährlich wechseln. 6 Monate kommen die Winde aus Süd West und 6 Monate aus Nord Ost. Diese Winde bestimmen, ob es sich um die trockene oder feuchte Periode im Jahr handelt. Wehen die Winde vom Land gibt es eine mehrmonatige Trockenzeit. Kommen die Winde vom Meer, setzt die Regenzeit ein. Im Mai wechseln die Winde und die Regenzeit fängt an. Infolge des Regen sinkt die Temperatur geringfügig, die Luftfeuchtigkeit steigt in der Zeit an. Das macht das Klima nicht unbedingt erträglicher.

Wir sind vom 29.4.2016 bis zum 22.05.2016 in Thailand Khao Lak an der Andamanensee gewesen. Unsere persönlichen Erfahrungen in dieser Zeit waren durchaus positiv, jedoch muss man mit Einschränkungen rechnen.  

Persönliche Erfahrungen 

zu Beginn der Monsunzeit


Reisepreis

Wir haben super günstig unseren Urlaub gebucht. Es gibt super tolle Angebote zu der Zeit. Wir haben unsere Reise über Sonnenklar TV gebucht und sind drei Wochen für 1199,- Euro in ein 4 Sterne Hotel mit Halbpension geflogen. Es war ein Direktflug mit Eurowings von Köln. Unser Hotel war das Khao Lak Emerald Beach Resort und Spa in Ban Khao Lak. 

Unser Wetter

Die erste Woche ist uns das Grinsen nicht aus dem Gesicht gegangen. Wir haben keinen Tropfen Regen gesehen. In der zweiten Woche gab es ab und zu Schauern. Diese waren selten über Tag und haben nur kurz an gedauert. Der Himmel hat sich geöffnet, stark geweint und danach hat wieder die Sonne geschienen. Es war super heiß und wir hatten eine hohe Luftfeuchtigkeit. Meines Empfindens nach war die Hitze und Luftfeuchtigkeit zum Ende unseres Urlaubs noch höher als am Anfang unserer Zeit. Am Meer herrschte immer ein leichter Wind. Von daher war es hier am erträglichsten für den Organismus. In der Anlage, im Ort und anderswo war es sehr drückend. Hat man eine Flasche Wasser getrunken, so ist sie direkt wieder aus dem Körper getropft. So geschwitzt wie in diesem Urlaub, habe ich bisher nur in der Sauna. Positiv: Man kann überall für kleines Geld Wasser kaufen. Bei so viel Schwitzen ein Muss. An Wasser darf man nicht sparen, sonst macht der Kreislauf nicht mehr mit. Die Sonne war gerade am Anfang unseres Urlaubs super aggressiv. Man muss irre aufpassen, sich keinen Sonnenbrand zu holen. Eine Kopfbedeckung sollte immer getragen werden, um einen Sonnenstich zu vermeiden. Bei unserer Anreise mussten wir in den Vormittagsstunden auf unser Hotelzimmer warten. Wir Anreisenden haben uns in ein Café gesetzt und etwas getrunken. Zum Ende der Zeit wurden ein Mitreisender und ich auf Arm und Nacken von der Sonne geküsst. Der Prozess hat maximal eine viertel Stunde gedauert. Wir hatten an den Ecken Haut, die der Sonne ausgesetzt waren, beide einen super Sonnenbrand. In der Schnelle, habe ich es noch nicht mal in der Karibik erlebt. Von daher ist Vorsicht geboten. In der dritten Woche war es tagsüber immer noch super schön und heiß. Jetzt fingen in den späten Abendstunden die ersten Gewitter an. Sie haben zwei bis drei Stunden gedauert und waren ein Erlebnis. Es stürmt und regnet und blitzt auf hohem Niveau. Schlafen ist zu diesen Stunden kaum möglich. 






Tierwelt in der Regenzeit

Mit dem Einsetzen der Stürme und Gewitter hat sich auch die Tierwelt verändert. Die Frösche hüpfen plötzlich Nachts durch das Hotel. Man sieht viel mehr exotische Tiere. Einen Abend waren Tausende von Fliegen unterwegs. Diese sind so gar durch die geschlossene Zimmertür ins Zimmer eingedrungen. Sie sind durch jede Ritze durch. In der letzten Woche wurden am Pool und an einer Strand Bar jeweils eine Schlange gesichtet. Alle Tiere wollen in Monsun Zeit ins trockene, oder aber sie entfalten sich mehr, wie die Mücken. Von daher kommt man plötzlich viel mehr mit ihnen in Berührung. Ich wollte zu der Zeit keinen Aufenthalt ohne Klima Anlage machen, da diese doch viele Insekten abhält. Hier hat aber bestimmt jeder eine andere Schmerzgrenze.



Meer an der Khao Lak Beach

Das Meer war zu unserer Jahreszeit sehr unruhig und hatte starke Strömungen. Es war an der South Beach, auch Khao Lak Beach oder Merlin Beach genannt, mehr Wellen hüpfen oder "Pooling" angesagt. Es hing entweder die gelbe und oft auch die rote Flagge. Da das Wasser unruhig ist, hat man keine Sicht zum schnorcheln an der Khao Lak Beach gehabt. Rettungschwimmer waren bei uns am Strand nicht vorhanden. Das  Meer muss mit absoluter Vorsicht genossen werden, wenn man nicht ganz auf das Vergnügen verzichtet. Einige Menschen ertrinken zu dieser Zeit im Meer. Sie unterschätzen die Strömungen, die man oft erst merkt, wenn man keinen Boden mehr unter den Füßen hat. Ich selber bin Wellen hüpfen gegangen. Es war oft ein starker Sog vorhanden, der einen auf das Meer hinaus gezogen hat. Nicht nur ich, sondern auch sportliche junge Männer haben zum Ende unseres Urlaubs das Meer gemieden und den Pool vorgezogen. Die Strömungen und Begehbarkeit des Meeres variierte zu unsere Reisezeit von Strand zu Strand. 


Meer an der White Sand Beach

Wir haben mehrmals die White Sand Beach in Khao Lak besucht. Zum einen ist es ein sehr schöner Strand in Khao Lak. Zum anderen konnte man Anfang bis Mitte Mai noch super im Meer schwimmen. Es war ruhig und wellenlos. Einzig mit Quallen sind wir an einem Tag an diesem Strand in Kontakt gekommen. Es war kein schmerzhafter Zusammenstoß, von daher hat es dem Baden im Meer keine Abbruch getan. Großer Nachteil: Ab Mitte Mai hat der White Sand Beach geschlossen. Das heißt, die Lokalität an dem Strand hat zu. Es gibt keine Verpflegung mehr zu kaufen und keine Liege Stühle mehr zu mieten. Von daher sind wir die letzte Woche unseres Aufenthaltes nicht mehr dahin gefahren. 





Beeinflussung der Regenzeit auf Ausflüge und Touren 

Viele Ausflüge sind während der Regenzeit nicht möglich. Zug um Zug werden mit jedem Tag, den der Mai weiter fortschreitet, bestimmte Touren eingestellt. Eine Reise zu den Similian Inseln ist nicht mehr möglich. Tauch- und Schnorchel Ausflüge werden eingestellt.  Die Fahrten in die Nationalparks sind eingeschränkt, bis gar nicht mehr möglich. Zum einen machen die Wellen die Ausflüge unmöglich. Speed Boot fahren wird unerträglich schmerzhaft bis Lebensgefährlich. Die Sicht unter Wasser ist nicht mehr gegeben. Durch die Strömungen und schlechte Sicht ist Tauchen und Schnorcheln in der Regel gestrichen. Im Dschungel können Schlammlawinen durch den massiven Regen entstehen. Ebenso ist mit hohem Mücken Aufkommen und teilweise Blutegeln zu rechnen. Die Touren Ziele zu dieser Zeit sind von daher stark eingeschränkt. Möglich ist Phuket Stadt, Patong, so wie andere Orte und Städte. Tempel Anlagen können besichtigt werden. Zu unserem Zeitpunkt war Elefanten baden und reiten möglich. Ebenso haben wir die Tour James Bond Felsen, Marine Nationalpark, Phang Nga Bucht und Floating City mit dem Loongtailboot gemacht. Dies wird bis Mitte Ende Mai auf jeden Fall angeboten. Nachteil zu unserer Reisezeit. Wasserfälle haben nicht viel Wasser geführt, da es der Beginn der Greenseason war. Von daher hat sich ein Besuch kaum gelohnt.    

Sonstiges während der Greenseason

Viele Hotels, Geschäfte und Bars schließen während der Regenzeit. Es wird ruhiger. Der Tourismus nimmt ab. 

Fazit

Khao Lak ist im Mai eine Reise wert. Man muss wissen, wo rauf man sich einlässt und seinen Urlaub darauf einstellen. Anstatt Schnorchel Ausflüge muss quasi Surf Urlaub geplant werden. Die Uhren ticken langsamer und gemütlicher in der Regenzeit. Keine Plätze oder Strände sind überlaufen. Ein Monsun Gewitter mit zu bekommen ist eine super interessante und aufregende Erfahrung. Schwimmen ist nicht mehr so gut möglich und manchmal gibt es kurzzeitigen Regen. Meistens ist der Regen in der Nacht gefallen und hat den Strand Tag nicht beeinflusst. Es ist super heiß und es herrscht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Das Meer ist super warm, bestimmt 30 Grad, zumindest gefühlte. Es ging immer eine angenehme Brise am Meer. Unbedingt an Moskito Schutz denken. Durch höheres Insekten Aufkommen ist auch mit mehr Stichen zu rechnen. Kleidchen und luftige Kleidung reichen hinsichtlich der Temperaturen völlig aus. Rutschfeste Flip Flops und Sandalen sind angebracht. Regenschirme gibt es in den Hotels.   


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Samstag, 18. Juni 2016

Video und Fotos "Moo Moo Cabaret" Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand




Video und Fotos

"Moo Moo Cabaret" 

Lady Boy Show Mai 2016

Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand



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Video "Moo Moo Cabaret" Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand





Video 

"Moo Moo Cabaret" 

Lady Boy Show Mai 2016

Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand


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Diashow zu "Moo Moo Cabaret" Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand




Moo Moo Cabaret 

"Lady Boy Show" Mai 2016

Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand



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Freitag, 17. Juni 2016

"Elefanten baden, füttern und reiten" in einem Elefanten Camp bei Khao Lak, Thailand

"Elefanten baden, füttern und reiten" 

Khao Lak, Thailand


Wir haben das Elefanten baden bei einem Deutschen in Ban Khao Lak gebucht. Uns war wichtig, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Wir haben für den Halbtags Ausflug 1000 Baht pro Person bezahlt. Wir sind ca. eine gute halbe Stunde von unserem Hotel Emerald Beach Resort und Spa Richtung Phuket gefahren, bis wir das Camp erreicht haben. Wir sind Vormittags um 10.00 Uhr abgeholt worden. 

Man kommt am Camp an und wird direkt von einer Mutter mit ihrem Elefanten Baby begrüßt. Die Mutter ist mit einer Kette ums Bein in einem umzäumten Gehege stehend. Das Baby ist ein paar Monate alt. Ohne Futter darf man nicht zu nah an die Abgrenzung kommen, da der Mutter Instinkt der Elefanten Mama auf Hochtouren läuft. Nur auf dem Rückweg, durften wir nahe an den Zaun und das Baby streicheln. Das ging, weil wir Futter erworben hatten und die Mutter gefüttert haben. Futter hat die Mutter so sehr beruhigt und beschäftigt, dass die Annäherung an das Elefanten Kind möglich war.




Man geht durch das Camp zur Badestelle hin. Der Weg führt vorbei an einigen riesigen Elefanten, die alle mit einer Kette festgemacht sind. Es gibt einen Stand, an dem man Bananen für die Elefanten kaufen kann. 100 Baht hat eine Portion gekostet. Toiletten und Duschräume sind vorhanden. Sie sind sauber und gut benutzbar. Seife und Shampoo sind vor Ort. Im oberen Bereich der Anlage ist ein überdachter Bereich mit Theke, Bänken und Tischen. Hier kann man zu trinken kaufen. Bier hat 70 oder 80 Baht gekostet. Wasser haben wir von unserem Begleiter umsonst bekommen. Hier kann man noch ein Zigarettchen vor dem Zusammentreffen mit den Elefanten rauchen und andere Gäste beim Baden der Elefanten beobachten.

Jeder Elefant hat seinen persönlichen Betreuer, den Mahut. Dieser ist immer und sein ganzes Leben lang mit dem Elefanten zusammen und für ihn verantwortlich. Diese Jungs sind bei dem Baden dabei. 

Man geht in einen größeren Tümpel. Das Wasser ist höchsten bis zum Po reichend. Es ist etwas morastig auf dem Boden. Die Elefanten befinden sich bereits im Wasser. Man kann sie abschrubben und mit Wasser überschütten. Ebenso darf man sich auf den Rücken des Elefanten setzten. Das Aufsteigen war einfach, da der Elefant im Wasser kniet. Panisch bin ich geworden, als der Elefant dann aufgestanden ist. Wir haben zu Zweit drauf gesessen. Ich vorne, mein Partner hinter mir. Der Elefant geht erst ganz weit nach vorne wenn er aufsteht und dann wieder ganz weit nach hinten. Sich bei diesem Akt auf dem großen Tier zu halten, war nicht einfach. Unser Elefant hatte kein Seil um den Hals und ich musste mich an seinen Ohren festhalten. Dari konnte sich gar nicht festhalten und rutsche voll auf mich drauf und ich wäre fast nach vorne runter gepurzelt. Die Elefanten sind wahnsinnig große und beeindruckende Tiere. Man bzw. ich hatte einen wahnsinnigen Respekt vor ihnen. Insgesamt war es ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.





Nach dem Baden sind wir wieder in den Bar Bereich und haben eine Pause gemacht. Wir konnten in der Zeit duschen und uns umziehen. Ebenso konnten wir ein Foto von unserem Erlebnis kaufen. Ein Bild hat 200 Baht inklusive Bilderrahmen gekostet. Anschließend haben wir unsere gebadeten Elefanten gefüttert. Das Futter haben wir vor Ort an dem Stand gekauft, der Bananen für 200 Baht anbietet. Andere Möglichkeiten gab es zu unserem Zeitpunkt nicht. Irre Erlebnis einen Elefanten zu füttern. Die einen nehmen einem die Bananen mit dem Rüssel aus der Hand. Den anderen muss man die Bananen auf die Zunge legen. Sie schlucken sie ganz runter. 



Auf Wunsch hätten wir jetzt noch Elefanten reiten können. Es hat zusätzliche 700 Baht pro Person gekostet. Da das Baden und die Fütterung der Elefanten unseren Abenteuer Drang gesättigt hatte, haben wir unseren Heimweg angetreten. 

Fazit

Es waren kurzweilige und aufregende Stunden in dem Elefanten Camp. Es sind beeindruckende Tiere. Wir hatten den Eindruck, dass sie gut und artgerecht behandelt werden. So ein persönliches Erlebnis mit Elefanten muss man erlebt haben. Unbedingt an ein Handtuch und Fotoapparat denken. Unsere Kamera hat leider an dem Tag ausgesetzt. Es ist ihr wohl zu warm geworden oder die Luft war zu feucht. Von daher gibt es zu dieser Tour sehr wenig Fotos. 


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Donnerstag, 16. Juni 2016

"Moo Moo Cabaret" Lady Boy Show, Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand

Moo Moo Cabaret 

Lady Boy Show 

Ban Bang Niang, Khao Lak, Thailand


Die Lady Boy Show fängt um 21.45 Uhr thailändische Zeit an. Sie liegt nah am Bang Niang Market, an dem Highway 4, in Ban Bang Niang. Wir waren zeitig dort. Dadurch konnte wir für die Show einen Tisch direkt an der Bühne reservieren. Somit hatten wir den besten Platz für die Show. Im Außenbereich, wo sich einige Sitzgelegenheiten befinden, haben wir Cocktails getrunken, bis die Show begonnen hat. Eintritt kostet die Show nicht, die Getränke sind etwas teurer. Verrechnet sich dann wieder.    

Die Show ist nett, macht Spaß und man geht gut gelaunt heraus. Sie dauert ca.1,5 Stunden. Zum Ende hat ein Lady Boy "Atemlos von Helene Fischer" vorgetragen. Das hat die ganze Stimmung noch gepuscht. Jeder hat mit gesungen. Es war gut.  



Am Ende der Show sind die Stars der Show auf die Straße gekommen und haben sich auf der Bühne versammelt und man konnte Fotos machen. Das hat noch mal super Spaß gemacht. 












Fazit

Ja! Hat man bereits andere Shows gesehen, so ist diese bestimmt nicht perfekt. Es gibt bessere Shows. Aber es hat verdammt Gaudi gemacht und war ein super schöner Abend. Ich kann die Show nur empfehlen. Nicht zu lang, nicht zu kurz. Unheimlich nette Lady Boys und diese sehr nah. Die Cocktails schmecken. Die Preise sind ok. Die Toiletten auch super begehbar. Man hat Spaß. Was will man mehr. Es ist eine super Abwechslung. Man fährt mit einem guten Gefühl nach Hause. 


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"Tsunami 2004", "Tsunami Boot 813" und "Internationale Tsunami Museen" Khao Lak, Ban Bang Niang, Thailand

Tsunami 2004

"Tsunami Boot 813" und "Internationale Tsunami Museen" 

in Khao Lak, Ban Bang Niang, Thailand


Reist man nach Khao Lak, setzt man sich vor und während des Urlaubes mit dem Tsunami, der Khao Lak 2004 heimgesucht hat, auseinander. Man beschäftigt sich schon vor dem Urlaub mit der großen Tragödie, die man nicht vergessen hat, obwohl man es selber nur in den Medien verfolgt hat. Es fängt damit an, dass man sich Informationen sucht, die beschreiben, wie ein Tsunami entsteht, wie man sich verhält, woran erkennt man ihn usw. Durch diese Suchanfragen stößt man mit voller Gewalt auf die Vergangenheit. Khao Lak war eins der betroffensten Gebiete bei dem Tsunami 2004. Ca. 5500 Menschen haben ihr Leben dort verloren, darunter auch viele Touristen. Es gibt Youtube Filme, die mit voller Gewalt zeigen, wie die Welle in Khao Lak aufgeschlagen ist. Wie Boote und Menschen vom Meer verschlungen werden oder ins Landesinnere geschwemmt werden. Man ist vorgewarnt und fühlt sich sicherer beim Betrachten des Meeres. Man will nicht dieselben Fehler machen, wie die Menschen 2004. Hätten diese damals vorher gewusst, was es heißt, wenn sich das Meer in wenigen Minuten extrem weit zurück zieht, dann hätten einige noch ihr Leben retten können.

Durch die Aufklärung heutzutage und den Tsunami Mess Stationen vor Khao Lak würde eine solche Naturkatastrophe heute nicht mehr ganz so vielen Menschen das Leben kosten. Man könnte eventuell noch einen Berg, das oberste Stockwerk eines Hotels oder andere höher gelegene Punkte erreichen, um zu überleben. Man muss wissen, wann man laufen muss. Alleine die Bewohner sind heute viel sensibler. Damals hat noch jeder gestaunt und aufs Meer geschaut. Die Menschen vor Ort sind von der Erfahrung geprägt und wissen heute, dass sie um ihr Leben laufen müssen, wenn sich das Meer extrem zurück zieht. Die Mess Stationen messen, ob ein Erdbeben stattfindet. Sollte dies sein, so sind sie vorgewarnt und können evakuieren, bevor die Welle, erzeugt durch die Erdverschiebung, aufschlägt. Von daher ist Khao Lak heute sicherer als 2004.  

Die Einheimischen, die überlebt haben, mussten und müssen mit dem Unglück fertig werden und ganz neue Wege gehen. Noch immer liegt, alleine durch das Bewusstsein, was hier passiert ist, eine Melancholie über dem Meer. 

Die Menschen erscheinen an diesem Ort besonders friedfertig und harmonisch. Sie sind sehr feinfühlig und  sehr nett. Zumindest habe ich das bei sehr vielen Menschen an diesem Urlaubs Ort als sehr einzigartig empfunden. Man merkt ihnen an, das man solche Erfahrungen nur verarbeiten kann und irgendwann wieder glücklich leben kann, wenn man neue Wege denkt. Sie haben ihr Schicksal angenommen. Sie jammern nicht. Sie leben damit und erfreuen sich wieder ihrer Zeit auf Erden. Viel bringt sie nicht aus der Fassung. Ein Volk geprägt von den Verlusten der Vergangenheit. 

Man kommt mit der Vergangenheit vor Ort in Berührung. Bei Erzählungen mit Einheimischen, die in die Vergangenheit gehen, hat jeder Menschen verloren und auch die meisten ihren Besitz. Von daher wird man oft bis ans Herz berührt. Wir waren im alten Ort Khao Lak "Ban Khao Lak". Dieser wurde von der Welle komplett zerstört. Die alten Bewohner wohnen heute am Rande eines Berges wenige Kilometer weiter im Landesinneren. Die thailändische Prinzessin hat sie nach dem Tsunami dorthin verlagert, ihnen neue Häuser gebaut. Auf ihren alten Grundstücken haben sie heute Geschäfte eingerichtet. Dem Ort selber merkt man nichts mehr an. Einzig die Gespräche mit Einheimischen und das kleine Tsunami Denkmal am Strand, erinnern an die Katastrophe in Ban Khao Lak.








Fährt man ins Khao Lak Zentrum, nach Ban Bang Niang, befindet sich direkt am Highway 4, gegenüber vom Bang Niang Market, dass Polizei Boot 318 und ein paar International Tsunami Museen. 





Das Polizei Boot 318 ist bei dem Tsunami mehr als einem Kilometer weit ins Landesinnere gespült worden. Man hat es dort als Mahnmal stehen lassen. Lediglich die Schräglage wurde jetzt mit Beton abgemildert. 





Bei dem Boot ist eine Tsunami Information aufgebaut. Es wird z.B. dargestellt wie ein Tsunami entsteht. Wo DER Tsunami entstanden ist. Die Geschichte vom Police Boat 813 und seinen Opfern. Welche Länder der Tsunami getroffen hat usw.

















Tsunami Boat 813

Das Tsunami Boot 813 hat die königliche Familie am 26.12.2004 beim baden in Khao Lak bewacht. Die Tochter und der Enkel vom König haben Urlaub in Khao Lak gemacht. Als die Welle gekommen ist, war der Enkel vom König beim Jetski fahren. Das Boot vor der Küste. Der Enkel ist gestorben, seine Mutter die Prinzessin, hat überlebt. Das Boot wurde über einen Kilometer weit ins Land gespült und ist an dem Ort gelandet, wo es heute noch steht. Viele Leute an Bord von dem Tsunami Boot 813 haben das Unglück nicht überlebt. Bilder von den Verstorbenen sind hier ihnen zu Ehren angebracht.

In der Nähe vom Boot und am am Highway 4 kommt man an mehreren Tsunami Museen vorbei. Diese haben wir nicht besucht. Uns haben die Infos und Infos am Boot gereicht. Aber die Möglichkeit besteht, diese zu besuchen. 

Fazit

Ist man an diesem Ort, wird man einfach traurig. Es wird einem bewusst, was für Natur Gewalten es gibt, wie viele Familien auseinander gerissen worden sind, wie viele Menschen ihr Leben lassen mussten, was die Menschen danach durchgemacht haben müssen. Man ist gefangen von dem Unglück und all dem Leid, dass es über die Betroffenen gebracht hat. Man gedenkt der Toten und der Lebenden.

Das Boot selber mit seinem Info Stand ist schnell durchlaufen. Man kann für die Touren Planung maximal 15 Minuten Aufenthalt einplanen. Will man den Weg zum Meer, wo das Boot hergekommen ist, laufen, dann muss man mehr Zeit mit bringen. Der Weg geht über 1 Kilometer durch Ban Bang Niang bis zum Meer. Eine Stippvisite am Boot 813 kann man mit einem Besuch auf dem Bang Niang Market kombinieren. Beides liegt nah beieinander, am Highway 4, quasi gegenüber. Man muss nur an den Tagen Montag, Mittwoch und Samstag die Tour machen, da sonst der Markt geschlossen hat.  


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Dienstag, 14. Juni 2016

Diashow "White Sand Beach" Khao Lak, Thailand



Diashow

 "White Sand Beach"


 Khao Lak, Thailand


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"White Sand Beach" Khao Lak, Thailand

"White Sand Beach"

 Khao Lak, Thailand



Wir waren Anfang bis Mitte Mai 2016 an der White Sand Beach. Durch die Jahreszeit bedingt, war es dort überhaupt nicht überlaufen.   
Vor der White Sand Beach gibt es genügend Parkplätze. Man kann mit dem Moped, Taxi, Auto usw. dort hingelangen. White Sand Beach ist ein Restaurant und der Strand vor dem Restaurant wird nach diesem benannt. Von daher heißt beides White Sand Beach.Toiletten und Duschen sind hier vorhanden. Beides ist super ok und kann man es gut nutzen. Das Restaurant besteht aus unterschiedlich großen Hütten. Hier kann man im Schatten trinken und lecker speisen. 




Liegestühle werden vermietet. Den Liegestuhl muss man bezahlen. Er kostet 150 Baht. Egal ob man was verzehrt oder nicht, die Liege kostet immer. Geht das Meer zurück, werden die Liegestühle weiter nach vorne verlagert und man bekommt einen Sonnenschirm dazu. Bei Flut liegt man näher an der Bar unter den Palmen und Bäumen. Ein kleines Bier kostet hier 70 Baht. 







Der Strand ist ziemlich weiß. Das Meer scheint in türkisen Farben. Es geht flach ins Wasser. Man muss mit einigen abgestorbenen Korallen Stücken rechnen. Das ist manchmal beim rein- und rausgehen ein wenig unangenehm. Ansonsten kann man hier gut baden, so gar noch im Mai. An der Khao Lak Beach war eher Wellen hüpfen, als schwimmen angesagt. Von daher zu Anfang der Regenzeit eine gute Alternative, wenn man Wert auf schwimmen legt. Die Gezeiten merkt man hier relativ gut. Bei Ebbe konnte man den Steg zu Fuß erreichen. Bei Flut musste man hin schwimmen. Mitte Mai schließt die Bar und der Stuhl Verleih wird für die Dauer der Regenzeit eingestellt. Am Strand kann man lange Spaziergänge machen. Hier geht ein Strand in den anderen über. 





Wir haben einmal im Restaurant gegessen. Das Essen war ok bis super. Die Preise gingen, waren für Khao Lak Verhältnisse normal. Halt wie überall. Der Fisch muss ein Gedicht gewesen sein. 





Einziges Manko. Als wir dort waren, haben wir Kontakt mit Quallen gehabt. Von 8 Personen waren an einem Tag drei betroffen. War jedoch nicht so schlimm. Erst hat es etwas gebrannt. Dann sind wir direkt zur Bar hin. Dort haben die ein Spray, was drauf gesprüht wird. Und danach merkt man schon nichts mehr. Das Spray gehört zum Service. 




Fazit

Der White Sand Beach ist für alle, die zu Anfang der Regenzeit schwimmen wollen, eine echte Alternative. Hier sind wenig Wellen und seichtes Wasser vorhanden. Alle Dinge, die man zu einem angenehmen und unvergesslichen Tag braucht, sind vor Ort. Wir haben unsere Stunden hier sehr genossen und die Seele durch baumeln lassen.   














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