Freitag, 17. Juni 2016

"Elefanten baden, füttern und reiten" in einem Elefanten Camp bei Khao Lak, Thailand

"Elefanten baden, füttern und reiten" 

Khao Lak, Thailand


Wir haben das Elefanten baden bei einem Deutschen in Ban Khao Lak gebucht. Uns war wichtig, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Wir haben für den Halbtags Ausflug 1000 Baht pro Person bezahlt. Wir sind ca. eine gute halbe Stunde von unserem Hotel Emerald Beach Resort und Spa Richtung Phuket gefahren, bis wir das Camp erreicht haben. Wir sind Vormittags um 10.00 Uhr abgeholt worden. 

Man kommt am Camp an und wird direkt von einer Mutter mit ihrem Elefanten Baby begrüßt. Die Mutter ist mit einer Kette ums Bein in einem umzäumten Gehege stehend. Das Baby ist ein paar Monate alt. Ohne Futter darf man nicht zu nah an die Abgrenzung kommen, da der Mutter Instinkt der Elefanten Mama auf Hochtouren läuft. Nur auf dem Rückweg, durften wir nahe an den Zaun und das Baby streicheln. Das ging, weil wir Futter erworben hatten und die Mutter gefüttert haben. Futter hat die Mutter so sehr beruhigt und beschäftigt, dass die Annäherung an das Elefanten Kind möglich war.




Man geht durch das Camp zur Badestelle hin. Der Weg führt vorbei an einigen riesigen Elefanten, die alle mit einer Kette festgemacht sind. Es gibt einen Stand, an dem man Bananen für die Elefanten kaufen kann. 100 Baht hat eine Portion gekostet. Toiletten und Duschräume sind vorhanden. Sie sind sauber und gut benutzbar. Seife und Shampoo sind vor Ort. Im oberen Bereich der Anlage ist ein überdachter Bereich mit Theke, Bänken und Tischen. Hier kann man zu trinken kaufen. Bier hat 70 oder 80 Baht gekostet. Wasser haben wir von unserem Begleiter umsonst bekommen. Hier kann man noch ein Zigarettchen vor dem Zusammentreffen mit den Elefanten rauchen und andere Gäste beim Baden der Elefanten beobachten.

Jeder Elefant hat seinen persönlichen Betreuer, den Mahut. Dieser ist immer und sein ganzes Leben lang mit dem Elefanten zusammen und für ihn verantwortlich. Diese Jungs sind bei dem Baden dabei. 

Man geht in einen größeren Tümpel. Das Wasser ist höchsten bis zum Po reichend. Es ist etwas morastig auf dem Boden. Die Elefanten befinden sich bereits im Wasser. Man kann sie abschrubben und mit Wasser überschütten. Ebenso darf man sich auf den Rücken des Elefanten setzten. Das Aufsteigen war einfach, da der Elefant im Wasser kniet. Panisch bin ich geworden, als der Elefant dann aufgestanden ist. Wir haben zu Zweit drauf gesessen. Ich vorne, mein Partner hinter mir. Der Elefant geht erst ganz weit nach vorne wenn er aufsteht und dann wieder ganz weit nach hinten. Sich bei diesem Akt auf dem großen Tier zu halten, war nicht einfach. Unser Elefant hatte kein Seil um den Hals und ich musste mich an seinen Ohren festhalten. Dari konnte sich gar nicht festhalten und rutsche voll auf mich drauf und ich wäre fast nach vorne runter gepurzelt. Die Elefanten sind wahnsinnig große und beeindruckende Tiere. Man bzw. ich hatte einen wahnsinnigen Respekt vor ihnen. Insgesamt war es ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis.





Nach dem Baden sind wir wieder in den Bar Bereich und haben eine Pause gemacht. Wir konnten in der Zeit duschen und uns umziehen. Ebenso konnten wir ein Foto von unserem Erlebnis kaufen. Ein Bild hat 200 Baht inklusive Bilderrahmen gekostet. Anschließend haben wir unsere gebadeten Elefanten gefüttert. Das Futter haben wir vor Ort an dem Stand gekauft, der Bananen für 200 Baht anbietet. Andere Möglichkeiten gab es zu unserem Zeitpunkt nicht. Irre Erlebnis einen Elefanten zu füttern. Die einen nehmen einem die Bananen mit dem Rüssel aus der Hand. Den anderen muss man die Bananen auf die Zunge legen. Sie schlucken sie ganz runter. 



Auf Wunsch hätten wir jetzt noch Elefanten reiten können. Es hat zusätzliche 700 Baht pro Person gekostet. Da das Baden und die Fütterung der Elefanten unseren Abenteuer Drang gesättigt hatte, haben wir unseren Heimweg angetreten. 

Fazit

Es waren kurzweilige und aufregende Stunden in dem Elefanten Camp. Es sind beeindruckende Tiere. Wir hatten den Eindruck, dass sie gut und artgerecht behandelt werden. So ein persönliches Erlebnis mit Elefanten muss man erlebt haben. Unbedingt an ein Handtuch und Fotoapparat denken. Unsere Kamera hat leider an dem Tag ausgesetzt. Es ist ihr wohl zu warm geworden oder die Luft war zu feucht. Von daher gibt es zu dieser Tour sehr wenig Fotos. 


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